open access & co


Heute sah ich mir die Neues-Folge vom 17. Januar via Podcast an. Der Schwerpunkt dieser Folge lag auf Sound-Bearbeitung am PC. Ein Beitrag dieser Folge erinnerte mich an diesen etwas älteren XKCD-Comic:1

Worum ging es? (mehr …)

Bereits seit drei Wochen läuft eine e-Petition, die das Ziel hat, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich gemacht werden sollen. Ich finde dies sehr unterstützenswert und bitte Alle, die Petition mitzuzeichnen.

Er ruht immer noch nicht, der Streit zwischen der deutschen Verleger- und Autorenschaft auf der einen, und google/das Internet auf der anderen Seite. Am 15. Juli diesen Jahres fand im Frankfurter Literaturhaus eine von den Initiatoren des Heidelberger Appells organisierte Konferenz statt (siehe z.B. hier). Appell-Initiator Roland Reuß sprach ebenso wie Größen aus dem Verlagswesen. Ich möcte mich kurz mit Roland Reuß befassen. (mehr …)

Passend zur aktuell immer noch heiss diskutierten Urhberrechtsdebatte (siehe auch hier und hier), möchte ich kurz auf diesen Artikel im Tagesspiegel verweisen. Dieser brachte mich wieder auf mein Gedankenspiel in meinem letzten Beitrag. Die einzigen „Künstler“, die etwas gegen die freie Verbreitung ihrer Werke haben dürften, müssten diejenigen sein, die vordergründig kommerzielle Interessen bei der Ausübung ihrer Kunst haben. Wenn dem so ist, kann ich persönlich auf deren Werke verzichten und sehe es mit Genugtuung, wenn sie durch die „digitale Revolution“ geschluckt werden. Nun sehe ich ein, dass hauptberufliche Künstler von der Ausübung ihres Berufs leben können müssen, aber wer sein Handwerk wirklich versteht, kommt auch so über die Runden, sei es in Form eines Live-Konzertes bei Musikern, das keine CD oder DVD ersetzen kann, in Form von Ausstelllungen, die keine digitale Reproduktion von Bildern ersetzen kann oder das Lesen eines guten, druckten Buches was bezüglich der Komfortabilität an keinen Bildschirmtext herankommt.

Der aktuell immer noch heiss diskutierte Streit zwischen Verlagswesen und google (siehe hier), der im Heidelberger Appell wohl seinen Höhepunkt gefunden hat, macht immer noch keine Anstalten abzuklingen. Immer mehr von ihren Verlagen abhängige Autoren prangern das Internet als rechtsfreien Raum an und kritisieren das Übel der Welt, das in der Form von texteraubkopierenden Blogs oder das „Urheberrecht“ missachtenden google-books-Seiten, in Erscheinung tritt. Seiten mit entsprechenden Inhalten finden sich m Netz zu Hauff, nur ein paar Beispiele sind dies, dies, dies, dies oder das hier. Da mich festgefahrene Diskussionen langweilen, möchte ich an dieser Stelle lediglich meine Sicht der Dinge darstellen: (mehr …)

Die Grundidee des open access ist denkbar einfach: wissenschaftliche Arbeiten sollen für alle und jeden kostenlos verfügbar gemacht werden. Kerngedanke dahinter ist, dass wissenschaftliche Arbeit, zumeist aus öffentlicher Hand finanziert, auch der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden soll. Wie sieht das Ganze in der Praxis aus? (mehr …)

Seit einigen Wochen schon geistert ein Streit durch die wissenschaftliche Welt: Die Frage, ob Wissenschaftler open access publizieren sollten oder nicht. Auf der einen Seite stehen da die Forschungsgesellschaften und Wissenschaftler, auf der anderen Seite Verlage und andere Wissenschaftler. Das Thema wurde in den vergangenen Tagen auf vielen Blogs (z.B. hier und hier), in Zeitungen (z.B. hier) und auch auf der Strasse diskutiert. Die beiden konträren Standpunkte sind hier (contra open access) und hier (Antwort darauf) zusammen gefasst. Grob überschlagen geht es den Kritikern vor allem um die Sorge nach Urheber- und Verwertungsrechten (wobei der in Deutschland geltende Unterschied zwischen beidem gekonnt ignoriert wird). (mehr …)