Allgemeines Blabla


…lang lebe Lupino.

Knapp ein Jahr ist seit dem letzten Beitrag hier vergangen. Damals hatte ich angekündigt, dass ich erst wieder schreiben würde, wenn der Umzug auf den neuen Server und die neue Domain geglückt ist. Eigentlich wollte ich auch einen neuen Unterbau für den Blog entwerfen. Nach vier Versuchen, etlichen zerstörten Tastaturen und dem wachsenden Drang wieder bloggisch produktiv zu werden, hat dann die Bequemlichkeit gesiegt und ich bin (wenn auch temporär) wieder zu WordPress als Blogsoftware zurückgekehrt. Nun ja, dass ich in den letzten Wochen von mehreren Leuten auf meinen Blog hin angesprochen wurde, trug sein übliches bei…

Wie auch immer; ich darf mit Stolz ankündigen:

www.lupino.org

da, wo ich von jetzt an meine geistigen Ergüsse kundtun werde. Einen ersten Beitrag gibt es schon, in dem ich die künftige Marschrichtung abstecke.

Allen, die das jetzt noch lesen, sei ihre Treue gedankt und ich hoffe, dass man sich unter der neuen Domain wiederliest.

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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass der nächste Linguistiker-Beitrag den Umzug des Blogs auf einen neuen Server und eine neue Domain zum Inhalt haben sollte. Aber aus aktuellem Anlass, doch noch etwas inhaltliches. Heute veröffentlichte netzpolitik.org unter der Überschrift Verleger: Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren ein paar Auszüge aus einem anonym zugesendeten Rundschreiben von BDZV (Bundesverband der Zeitungsverleger) und VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger) an die „Mitglieder des Arbeitskreis Leistungsschutzrecht“ vom 16.6. Da alle Beiträge auf netzpolitik.org unter einer CC-NC-Lizenz stehen und mein eigener Blog nicht-kommerziell ist, nehme ich mir das Recht heraus, einen Auszug aus dem Papier hier wiederzugeben und zu kommentieren. Noch ein paar Worte zu den Hintergründen: BDZV und VDZ setzen sich seit einigen Monaten dafür ein, dass auch Verlage ein Leistungsschutzrecht bekommen, also eine Art GEMA für Printmedien. Diese Rechte sollen garantieren, dass die „Leistungen“, die der Träger des Schutzrechtes „erbringt“, gesondert geschützt werden. Solche Leistungsschutzrechte sind im Prinzip künstliche Beatmungssysteme für die Verwerter der Leistungen Anderer, die, da sie verpennt haben sich gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen, längst hätten ersticken sollen.

Ich beschränke mich auf den ersten Abschnitt. Markus Beckedahl überschrieb den netzpolitik.org-Artikel mit „Verleger-Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren“, aber stimmt das überhaupt? (mehr …)

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, hat gegen das Online-Portal zu Rechtsfragen im Internet iRights.info den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung erhoben, nachdem auf der Seite der bislang geheim gehaltene Entwurf für das Leistungsschutzgesetz für Presseverleger geleakt wurde.

Ich frage mich, ob diese Farce ein Vorgeschmack dessen wird, was eintritt, wenn der Gesetzentwurf erfolgreich durch die judikativen Instanzen marschiert ist. Und bei dem Einfluss, den große Verleger in der Politik immer noch haben, ist das alles andere als Schwarzmalerei. Leider.

(via)

Udo Vetter vom law blog meldete gestern, dass der Bundesrat laut einer Pressemitteilung einen Gesetzentwurf beim Bundestag eingereicht hat, mit dem Englisch als Gerichtssprache offiziell für zulässig erklärt werden soll (i.e., man soll vor einem deutschen Gericht zukünftig auch in englischer Sprache verhandeln können).

Ich sehe schon die Sprachnörglerfraktion auf die Barrikaden springen und freu mich auf ein paar Wochen voller Empörungen und Schwarzmalereien über den Zustand und die Zukunft der deutschen Sprache.

Für jemanden, der mit dem Vorsatz ins Studium gestartet ist, Wissenschaftler zu werden, sind Selbstreflexion und -kritik wichtige Eigenschaften. Und zu viel, auch das weiß ich aus eigener Erfahrung, ist behindernd… Zunächstmal: das Internet wird heute nicht abgeschalten, tagesschau.de hat den gestrigen Eintrag inzwischen als Aprilscherz bestätigt. Die unzähligen besorgten Nutzer, die gestern meine Besucherstatistik temporär in die Höhe schnellen ließen, können also beruhigt sein. Als ich gerade nochmal in meinem Blog vorbeischaute, fiel mir allerdings etwas anderes ins Auge, was meine linguistische Aufmerksamkeit geweckt hat: Die von mir verwendete Perfektform von abschalten (mehr …)

…für 24 Stunden, schreibt der Online-Ableger der ARD Tagesschau. Grund dafür sei, dass die ICANN (das ist der Verein, der u.a. die Vergabe von IP-Addressen koordiniert, via) die letzte IPv4-Addresse vergeben hätte und zum Umstellen der Server auf IPv6 alle Root-Server für einen Tag abgeschaltet werden müssen. Garniert wird die Meldung mit einem Interview mit „Computerexperte Jörg Schieb“, welcher über die Schuldfrage aufklärt. (mehr …)

Zu den Künstlern, deren Musik im Moment häufiger über meine Lautsprecher in die Umwelt abgegeben wird, gehört die englische Band Pink Floyd. 1979 erschien das Konzeptalbum The Wall, welches maßgeblich vom Bassisten und Sänger der Band, Roger Waters verfasst und konzipiert wurde. (mehr …)

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