November 2009


Bei meinem allmorgentlichen Ritual, meine abonierten Newsfeeds zu lesen, stieß ich heute auf diesen interessanten Blogeintrag, der mich auf etwas zum Nachdenken anregte. Was ist es, was das Internet zu einem solch revolutionären Medium hat werden lassen, welches derzeit die ganze gesellschaftliche Ordnung umzubrechen scheint? Überlegen wir uns dazu, wie eine Welt ohne Internet ausgesehen haben könnte. Allzuweit zurückblicken müssen wir dazu nicht, es reicht, 20 Jahre in die Vergangenheit zu reisen, wie es der Autor im eingangs genannten Blog tat. (mehr …)

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Heute stand in der online-Version der FAZ ein Beitrag über so genannte Business-Sprachkurse, also Sprachkurse, die sich hauptsächlich an nicht-(mehr)-studierende Erwachsene richten. Berichtet wird über eine Frau, welche in einem „Sprachclub“ Russisch lernen will. Besonders ins Auge gesprungen ist dabei der zweite Teil des folgenden Satzes:

Keine Frage: [Die Frau] ist höchst motiviert, auch wenn ihre neue Sprache eine harte Nuss ist, vor der sogar ihre Kursleiterin gewarnt hat – es gebe außer Japanisch und Mongolisch kaum eine Sprache, die Westeuropäern schwerer falle.

Nun erwarte ich nicht, dass ein Sprachlehrer einen Überblick über die typologische Diversität unter den Sprachen der Welt hat, und vielleicht meinte sie mit Ihrer Aussage implizit auch sowas wie „es gibt […] kaum eine Sprache [die bei uns im Sprachclub angeboten wird und] die Westeuropäern schwerer falle [zu lernen als Russisch]“ – trotzdem halte ich es für vermessen, wenn ein Journalist eine solche Aussage so unhinterfragt wiedergibt. (mehr …)

Bereits seit drei Wochen läuft eine e-Petition, die das Ziel hat, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich gemacht werden sollen. Ich finde dies sehr unterstützenswert und bitte Alle, die Petition mitzuzeichnen.