In einem früheren Beitrag habe ich meine Stellung zum umstrittenen Zugangserschwerungsgesetz dargelegt. Eine der Befürchtungen, die mit dem Gesetzesentwurf verbunden sind, ist das Ausweiten der Sperren auf unliebsame Inhalte, wie etwa regierungskritische Journalistenseiten. Wie das im Kleinen aussehen könnte, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Österreich, wie heise online berichtet. Dort wurden die Seiten eines Journalisten, der sich kritisch mit dem österreichischen Justizministerium auseinandergesetzt hatte, kurzerhand für den Zugang von Rechnern des selbigen Ministeriums aus gesperrt.

Advertisements