Juli 2009


Neben der Linguistik und der Musik liegt mir noch eine Sache ganz am Herzen. Computerspiele. Trotzdem habe ich es in den vier Jahren, die ich bisher in Leipzig wohne, nicht einmal zur Games Convention geschafft, als es diese noch in ihrer Urform gab. Nichmal, als ich noch Informatik studierte. So erfuhr ich gestern eher durch Zufall, dass die GCO, die „Games Convention Online“, heute ihre Toren für den Publikumsverkehr öffnete. Also, warum nicht die GCO besuchen? Wie die grade mal eine Stunde, die ich dort war, verlaufen ist, möchte ich hier kurz schildern. (mehr …)

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Eigentlich würde ich mich eher in die Ecke der theoretischen Linguistik stecken; Psycholinguistik liegt mir nicht so und Typologie ist mir zu abstrakt. (Und alles andere, was noch so zur Linguistik gezählt wird, wird bei uns nur so marginal – wenn überhaupt – unterrichtet, dass ich dazu nichts sagen kann und will…). In der Theoretischen gibt es klassischerweise vier, wenn man philosophisch veranlagt ist, fünf Teilbereiche, nämlich Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik (und Pragmatik). Im Folgenden soll es mir heute um die Syntax gehen.

Gleichwohl Syntaxkolloquium, gelegentliche Workshops und Koferenzen in so mancher Zeit die einzigen Lichtblicke des tristen Studienalltags darstellen, schliefen mir bei so manchen Themen, die dort behandelt wurden, regelmäßig die Füsse ein und ich ersehnte mir nichts dringlicher als das Ende der Veranstaltung herbei. Bei anderen Themen wiederum hätte ich stundenlang den Referenten am Ohr kleben können. Irgendwann gab mir das zu denken, welche Art Syntax (im weitesten Sinne) wohl die ist, die mir mehr liegt, und welche nicht. (mehr …)

Er ruht immer noch nicht, der Streit zwischen der deutschen Verleger- und Autorenschaft auf der einen, und google/das Internet auf der anderen Seite. Am 15. Juli diesen Jahres fand im Frankfurter Literaturhaus eine von den Initiatoren des Heidelberger Appells organisierte Konferenz statt (siehe z.B. hier). Appell-Initiator Roland Reuß sprach ebenso wie Größen aus dem Verlagswesen. Ich möcte mich kurz mit Roland Reuß befassen. (mehr …)

In meinem letzten Beitrag schrieb ich, dass das Institut für Linguistik in Leipzig ein Problem u.a.

angesichts verschwindend kleiner Studienbeginnerzahlen

habe. Ein Leser wies mich darauf hin, dass dem nicht so ist.

Fakt ist, dass die (bisher drei) Bachelor-Jahrgänge der Linguistik in Leipzig zu Beginn immer mit der maximal zulässigen Anzahl an Studierenden besetzt waren. Insofern war es falsch zu schreiben, dass die Studienbeginnerzahlen „verschwindend klein“ seien.

Auch möche ich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich in diesem Blog – sofern nicht anders vermerkt – meine Meinung wiedergebe (wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich „meine“ oder „Meinung“ zwecks Emphase kursiv setzen sollte…) und dementsprechend auch die alleinige Verantwortung für das Geschriebene trage.