Passend zur aktuell immer noch heiss diskutierten Urhberrechtsdebatte (siehe auch hier und hier), möchte ich kurz auf diesen Artikel im Tagesspiegel verweisen. Dieser brachte mich wieder auf mein Gedankenspiel in meinem letzten Beitrag. Die einzigen „Künstler“, die etwas gegen die freie Verbreitung ihrer Werke haben dürften, müssten diejenigen sein, die vordergründig kommerzielle Interessen bei der Ausübung ihrer Kunst haben. Wenn dem so ist, kann ich persönlich auf deren Werke verzichten und sehe es mit Genugtuung, wenn sie durch die „digitale Revolution“ geschluckt werden. Nun sehe ich ein, dass hauptberufliche Künstler von der Ausübung ihres Berufs leben können müssen, aber wer sein Handwerk wirklich versteht, kommt auch so über die Runden, sei es in Form eines Live-Konzertes bei Musikern, das keine CD oder DVD ersetzen kann, in Form von Ausstelllungen, die keine digitale Reproduktion von Bildern ersetzen kann oder das Lesen eines guten, druckten Buches was bezüglich der Komfortabilität an keinen Bildschirmtext herankommt.

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