Ab und zu, ganz selten, werfe ich mal einen Blick auf meine Blogstatistiken. So im Schnitt 20 Leser pro Tag sind nicht gerade viel, aber schon mehr als ich mit dem Beginnen des Linguistiker-Blogs zu denken gewagt hätte. Auch sehr nett ist zu beobachten, woher „meine“ Leser so kommen.

Zwei größere Gruppen lassen sich absehen: Zum einen sind das Komilitonen und persönlich Bekannte, die ich hier, vor allem in den Kommentaren, wiederfinde. Dies liegt wohl zum Teil an der Mundpropaganda in meinem näherem Umfeld, die ich doch hin und wieder mal betreibe.

Die andere größere Gruppe schaut des öfteren vom Bremer Srpachblog aus hier rein, wohl bedingt durch den Link in der Signatur, die bei meinen gelegentlichen Kommentaren eingeblendet wird.

Als ich heute morgen in die Blogstatistik schaute, viel mein Blick auf die Referer-Tabelle, einer Übersicht der Seiten, von wo aus die Leser hier reinklicken. Überrascht stellte ich fest, dass mehrere Einträge auf translate.google.com verwiesen, einer Übersetzung meines gestrigen Beitrages zum Thema open access. Neugierig, wie ich naturgemäß bin, klickte ich selbst auf einen dieser Verweise und las entzückt die maschinelle Übersetzung meiner eigenen Blogeinträge. Und was soll ich sagen, vielleicht sind Linguisten doch noch anderswertig einsetzbar als in der Forschung, ebenso wie die formalen Modelle, die sie entwickeln. Vor allem, wenn man sich das Kauderwelsch anschaut, das die Maschinen da so produzieren… Aber ich hab von Computerlinguistik nicht so viel Ahnung, dass ich mir da ein Urteil erlauben sollte.

Advertisements