April 2009


Das Institut für Linguistik der Universität Leipzig ist seit einigen Jahren Mitglied in der DFG-Forschergruppe 742 „Grammatik und Verarbeitung verbaler Argumente“. Da die FG dieses Jahr auslaufen sollte, wurde ein Antrag auf Verlängerung und Erweiterung der Gruppe gestellt, der meines Wissens auch bereits von der DFG angenommen wurde. Die Folien einer dazu gehaltenen Präsentation (pdf) finden sich auf der Homepage der FG. An sich eine tolle Sache, nur ein Detail bringt mich wieder einmal zum Überlegen: Unter der Rubrik „Gleichstellung“ (Sn. 25, 27f.) werden für Gleichstellungsmaßnahmen 45.000€ kalkuliert. (mehr …)

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Ab und zu, ganz selten, werfe ich mal einen Blick auf meine Blogstatistiken. So im Schnitt 20 Leser pro Tag sind nicht gerade viel, aber schon mehr als ich mit dem Beginnen des Linguistiker-Blogs zu denken gewagt hätte. Auch sehr nett ist zu beobachten, woher „meine“ Leser so kommen. (mehr …)

Die Grundidee des open access ist denkbar einfach: wissenschaftliche Arbeiten sollen für alle und jeden kostenlos verfügbar gemacht werden. Kerngedanke dahinter ist, dass wissenschaftliche Arbeit, zumeist aus öffentlicher Hand finanziert, auch der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden soll. Wie sieht das Ganze in der Praxis aus? (mehr …)

Seit einigen Wochen schon geistert ein Streit durch die wissenschaftliche Welt: Die Frage, ob Wissenschaftler open access publizieren sollten oder nicht. Auf der einen Seite stehen da die Forschungsgesellschaften und Wissenschaftler, auf der anderen Seite Verlage und andere Wissenschaftler. Das Thema wurde in den vergangenen Tagen auf vielen Blogs (z.B. hier und hier), in Zeitungen (z.B. hier) und auch auf der Strasse diskutiert. Die beiden konträren Standpunkte sind hier (contra open access) und hier (Antwort darauf) zusammen gefasst. Grob überschlagen geht es den Kritikern vor allem um die Sorge nach Urheber- und Verwertungsrechten (wobei der in Deutschland geltende Unterschied zwischen beidem gekonnt ignoriert wird). (mehr …)