November 2008


Nimmt man sich eine Grammatik einer x-beliebigen Sprache zur Hand, so kann man in erster Linie eines darin lesen: Daten. Jede Menge Daten. Meisstens Daten, die beschreiben, was in der Sprache gesagt werden kann. Was in den wenigsten Grammatiken zu lesen ist, sind Daten über die Sachen, die man in der Sprache nicht sagen kann. Meiner Meinung nach ist das ein nicht zu unterschätzendes Defizit. (mehr …)

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Es ist immer gut, wenn man neben dem Besuch der Bacholor-Pflichtveranstaltungen noch etwas Zeit übrig hat, einige Hauptseminare zu besuchen. In meinem Falle handelt es sich um ein Seminar über Gebrauchsfrequenz und wie sich diese morphologisch bzw. phonologisch in den sprachen der Welt bemerkbar macht. Doziert wird das Seminar von dem WALS-Mitautor Prof. Dr. Martin Haspelmath vom MPI-EVA. Nun ist Haspelmath ein handfester Funktionalist und Typologe, der oft keine Gelegenheit auslässt, die Obsoletheit der so genannten „generativen“ Grammatiktheorie zu betonen und bei dem sich im Laufe der Seminare sehr leicht Diskussionen um Methoden und Dogmen entwickeln. Heute jedoch hat er ein Bild geliefert, welches ich gern teilen würde.

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