Gerade eben sah ich mir eine Dokumentation des SWR/RP an, welche wohl schon vor einigen Jahren im Fernsehen lief (genauer am 5. Dezember 2005). Noch wärend des sehens wollte ich die Sendung kommentieren, schrieb mir einzelne Zitate heraus, wie beispielsweise Walter Krämers (VDS-Gründer und dessen erster Vorsitzender) Verständnis von Pidgin-Sprache, und schrieb den ein oder anderen Gedanken nieder. Als ich die Sendung zu Ende geschaut hatte, löschte ich alles wieder. Man könnte sich natürlich über die unfundierten Meinungen aufregen, oder darüber, dass jede Menge Sprachschützer zu Wort kommen aber kein einziger Sprachwissenschaftler. Oder darüber, dass man die französische Sprachpolitik als glänzendes Vorbild darstellt. Oder darüber, dass stillschweigend ein Begriff von Sprache vorausgesetzt wird, dieser aber nicht näher definiert wird. Vielleicht werde ich später in einzelnen Beiträgen auf den ein oder anderen im Film angesprochenen Punkt eingehen.

In Sprachschützerkreisen wird der Beitrag als „ein Klassiker der Denglisch-Kritik“ angesehen. Mein Eindruck ist allerdings, dass es in dem Film nicht um die Sprache, sondern einzig um das deutsche Selbstwertgefühl geht, welches sich lediglich im Sprachgebrauch niederschlägt. Möge sich jeder selbst ein Bild vom Film und seiner Botschaft machen:
Teil 1
Teil 2
PS: Aus mir unerklärlichen Gründen funktioniert das direkte Einbinden der Videos leider nicht, daher müssen Direktlinks herhalten.

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